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Karibik Törn in die Grenadinen

Die Situation für Törns im karibischen Raum ist auf Grund der letztjährigen Hurrikans und daraus folgende Zerstörungen auf den Inseln und den Charterbasen nicht ganz so einfach. Daher haben wir uns für einen Törn in den Grenadinen entschieden. Das Gebiet ist im Wesentlichen von den Naturgewalten verschont geblieben, hat die schönste Inselwelt und bietet viele Möglichkeiten. Ausgangspunkt  für unseren Karibik Törn war diesmal Port Louis auf Grenada. unser Schiff war eine Bali 4.3. Das Revier. übrigens ein Traumziel für jeden Karibik Törn, ermöglicht einen kurzen Schlag in die Tobago Kays, St. Vincent usw. Wir startetenn die Zwei-Wochen-Törns am Sonntag, da es sonntags  Direktflüge nach und von Grenada gibt.

Zuvor war ich  bereits recht oft in der Karibik unterwegs. Erstmals  mit Beginn der 1990er Jahre. Und so ist die Entwicklung des  Yachttourismus im Gebiet der kleinen und auch großen Antillen gut nachzuvollziehen. Anfang waren relativ wenige Yachten in diesen traumhaften Inselregion unterwegs, so dass man z.B. in der wunderschönen Marigotbay auf St. Lucia  mit nur wenigen Yachten vor Anker lag und den besonderen und verträumten Charakter dieser Bucht spüren und genießen konnte . Auch die spannende Geschichte, die sich mit dieser Bucht verbindet , war noch gut nachvollziehbar.  Jedoch bereits in den 2000er Jahren explodierte dies (Yachttourismus) geradezu, so dass man in der Marigotbay nicht mehr unbedingt liegen möchte und schon gar nicht dort baden geht.  Dies ist natürlich ein Ergebniss des insgesamt zunehmenden Yachtcharter, der Werbung,  der Berichte über die wunderschöne Inselwelt und für die Einwohner als wirtschaftlicher Faktor wichtig. Einen sicher ebenso großen Anteil hat die Schaffung der ARC, dieser Regatta, die viele Hobbysegler aus Europa  animiert hat,  die Überquerung des Atlantik auf eigenem Kiel zu versuchen.   Kurz und  gut trat damit das Ziel der kleinen Antillen als anzustrebende Törnziele in den Hintergrund.

Dann kam dieser Törn, den wir auch aus den eben genannten Gründen von Grenada aus gestartet haben. Natürlich gibt es auch von dort aus bereits viele Anbieter und es sind einige Yachten unterwegs. Aber alles in allem war es ein Törn, der alle Erwartungen weit übertroffen hat.  Das Revier ist noch nicht überlaufen. Die Infrastruktur sehr gut, die Distanzen zwischen den Zielen sind sehr variabel, es gibt jede Menge an Liegemöglichkeiten über Nacht und natürlich  – die Einheimischen sind außerordentlich freundlich, noch nicht satt!   Mal schauen, wie lange das so ist. Aktuell jedenfalls ein tolles Revier.

Yachten:
Unsere kleine Flotte bestand, wie gesagt, aus fast neuen Yachten (Bali 4.3 – Baujahr 2017).  Der Vorteil war, dass die Schiffe beieinander bleiben konnten, es aber nicht zwingend mussten. Das entschied jede Crew nach ihren eigenen Vorstellungen.

Seglerische Kenntnisse sind keine Voraussetzung für einen Karibik Törn. Natürlich können gern völlig unbedarfte Mitsegler mitkommen.

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